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Pfinztaler Feuerwehr fährt jetzt mit Strom



Die Freiwillige Feuerwehr Pfinztal hat eines ihrer Fahrzeuge probeweise mit einem Elektroantrieb ausgerüstet. Der Gerätewagen Logistik (GW-L2, PF 2/74) ist ein Sonderfahrzeug zum Transport von Einsatzmaterialien. Wegen seines geräumigen Laderaums konnte dort bequem der Akkumulator sowie die notwendige Steuerungstechnik verbaut werden.

 

Die Idee zum Elektrofahrzeug kam während dem Übungsdienst. "Die Vorzüge von Elektrofahrzeugen sind auch für Feuerwehrfahrzeuge interessant", äußerte sich Kommandant Christian Bauer zu den Umbaumaßnahmen. Einsparmaßnahmen im Kraftstoffverbrauch und die Lärmreduzierung an der Einsatzstelle punkteten dabei besonders. Gerade bei nächtlichen Einsätzen werde oft auch die Nachbarschaft durch die Motorengeräusche geweckt. Dies könne man den Einwohnerinnen und Einwohnern in der heutigen Zeit nicht mehr zumuten, schließlich sei es ausreichend wenn das Ehrenamt wach sei, so Bauer. Durch das wegfallende Motorengeräusch, wird man im Straßenverkehr das Martinshorn auch zukünftig noch besser wahrnehmen können.

 

Der einzige Nachteil ist, dass eine Akkuladung lediglich für rund 30 Kilometer ausreichend ist. Für das Einsatzgebiet in Pfinztal ist dies jedoch vollkommen ausreichend. An der Einsatzstelle kann der Akku wieder mit einem vorhandenen Stromerzeuger aufgeladen werden. Dafür wurden für ca. 15.000 Euro Zusatztanks an allen Stromerzeugern eingebaut. Allerdings sehe man aufgrund der derzeitigen Spritpreise von einer vollständigen Betankung dieser ab, um keine Steuergelder unnötig zu verschwenden.

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